Lebensabend in der Fremde …

ist ein Beitrag überschrieben, den das Auslandsjournal heute um 22.15 h ausstrahlen wird. Es geht wieder mal um Baan Kamlangchay, ein Projekt für Demenzkranke in Thailand, das der Schweizer Makrus Woodtli gegründet hat. In der Vorschau heißt es:

Baan Kamlangchay ist mehr als ein Heim für Erkrankte. Hier werden die Patienten „Gäste“ genannt und auch so behandelt. Während Seniorenresidenzen in Deutschland sich vornehmlich auf das „Versorgen und Pflegen“ zu konzentrieren scheinen, steht in Thailand „Leben und Genießen“ im Vordergrund. Das Nachlassen geistiger und körperlicher Fähigkeiten im Alter gilt bei den Thailändern als normal und ist nicht mit den gleichen Ängsten behaftet wie in Deutschland. Liebevolle Betreuung und vergleichsweise niedrige Personalkosten sind die Hauptgründe für den Erfolg dieses Projekts in Thailand. Dennoch gestaltet sich die Pflege auch hier nicht ganz einfach, denn die deutschen Krankenkassen zahlen nicht für die Behandlungskosten in Ländern außerhalb der Europäischen Union mit denen kein Sozialversicherungsabkommen besteht.

Das läßt nicht unbedingt einen kritischen Zugang zum Thema erwarten. In meinem alten Weblog hat eine regelmässige Leserin, die Lehrerin für Pflegeberufe und Pflegewissenschaftlerin ist, ihre Fragen und Einschätzungen aufgeschrieben. Mehr dazu hier.