Welt-Alzheimertag 2015: Demenz – Vergiß mich nicht


Am 21. September findet wie in jedem Jahr der Weltalzheimertag statt zum Thema „Vergiß mich nicht“. Veranstaltungshinweise für unterschiedliche Orte im deutschsprachigen Raum befinden sich hier.

Der Weltdachverband der Alzheimerorganisationen schreibt dazu:

„Demenz – Vergiss mich nicht“

Menschen mit Demenz verlieren zwar nach und nach ihr Gedächtnis. Doch sie besitzen weiterhin viele andere Fähigkeiten, mit denen sie am Leben teilnehmen können. Menschen mit Demenz wollen mit ihrer Krankheit akzeptiert und nicht vergessen werden. Auch für die Angehörigen ist es wichtig, dass Freunde und Bekannte sie nicht vergessen, sondern sich immer wieder Zeit nehmen für einen Anruf, einen Besuch, eine gemeinsame Unternehmung.

Dass es viele Menschen gibt, die von einer Demenz direkt oder indirekt betroffen sind, und dass sie am Leben teilhaben wollen, daran will das Motto dieses Welt-Alzheimertags erinnern:

„Demenz – Vergiss mich nicht“

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Ein Gedanke zu „Welt-Alzheimertag 2015: Demenz – Vergiß mich nicht

  1. Ich persönlich habe fast 25. Jahre mit Menschen gearbeitet die an Demenz erkrankt waren und fand die Arbeit sehr schön, jetzt bilde ich junge Menschen für die Pflege und Betreuung älterer Menschen mit Demenz aus. Diese Arbeit ist schon wie im Beitrag geschildert, eine sehr individuelle Tätigkeit mit Menschen und jeder neue Tag ist aufregend und anders.Die Menschen geben so viel wieder haben sehr viel erlebt und wir können nur von ihnen lernen, es gibt so viele wahre Geschichten und Begebenheiten die ich erlebt habe und die Menschen fühlen sich in ihrer Welt sehr wohl, da sie das Langzeitgedächnis ja in ihre schon gelebte Zeit zurück bringt und das Kurzzeitgedächnis sich zuerst langsam verabschiedet. Es wäre schön, wenn wir den Menschen noch mehr helfen könnten, ihnen aber nicht ihre Eigenständigkeit nehmen. Es ist auch sehr wichtig wo der demenz erkrankte Mensch seinen Lebensabend verbringt, zu Hause in der eigenen Umgebung können kognitive Veränderungen aufgehalten werden und sie bleiben noch sehr lange selbständig, doch muß man auch immer an die Angehörigen denken, die eine sehr große Aufgabe bewältigen und sehr oft auch an ihre Grenzen kommen. Auch die Pflege und Betreuung in den Heimen ist in den letzten 10 Jahren sehr verbessert worden besonders für Demenz erkrankte Menschen und als Angehörige braucht man kein schlechtes Gewissen zu haben, man schiebt seine Angehörigen nicht ab, sie fühlen sich in ihrer Welt sehr wohl und möchten das auch behalten. Zum Abschluss kann ich mit gutem Gewissen schreiben, das sehr viel in Deutschland für die Pflege und Betreuung von Demenz erkrankten Menschen getan hat und noch tun wird, 2017 gibt es weitere Verbesserungen sowohl für die ambulante, private und stationäre Betreuung für erkrankte Menschen und deren Pflege und Betreuung auch für die Angehörigen verbessert sich die Situation. Möchten Sie Anregungen, Hinweise oder auch Hilfe stehe ich ihnen gerne zur Verfügung. Ich perönlich hatte auch die selbe Situation, meine Mutter erkrankte vor ca.4 Jahren an Demenz, auf Grund der körperlichen und geistigen Verschlechterung meiner Mutter, hatte sie erst einen ambulanten Pflgegedienst, zuvor half ich ihr bei Anerkennung der Pflegestufe 1, später brachte mein Vater sie ins Heim, da er sie nicht persönlich pflege konnte, ca. 2 Jahre war sie im Heim, in ihrer Welt fühlte sie sich wohl, war auch nicht mehr die Frau, die ich früher kannte, bekam nach kurzer Zeit im Heim die Pflegestufe 2 und verstarb vor 1 Jahr. Mein Bruder und mein Vater besuchten regelmäßig unsere Mutter ich schrieb ihr und schickte kleine Päckchen……ja das Leben geht weiter und die Erinnerungen bleiben! Jeder Tag ist ein schöner Tag….

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