Paul and Mary: Silent Death-Alzheimer’s Disease story

Eine Fotostrecke zeigt Schlaglichter aus dem Leben eines alt gewordenen Ehepaares, das von Demenz betroffen ist – und zwar die letzte Wegstrecke von Paul und Mary. „She was his lifeline“ heißt es in dem Blogeintrag. Ich kann mir kaum vorstellen, was die beiden miteinander alles durchlebt haben mögen. Die Fotos jedenfalls sind eindrucksvoll und erzählen von Würde, Respekt und Liebe. Hoffentlich hatte Mary die Unterstützung, die sie brauchte.

Künstlerisches Gestalten dementiell veränderter Menschen (16)

Seidenmalerei Kunsttherapie

Seidenmalerei und Stoffcollage dreidimensional

Dieses Bild berührt mich immer wieder besonders wenn ich an ihm vorbeigehe. Ich sehe einen Weg: Licht – Schatten, Höhen – Tiefen …
Ich stelle es an den Anfang des Jahres 2011 und wünsche allen Mitlesenden alles Gute auf ihrem Weg durch das neue Jahr.

Wer die anderen Bilder und Collagen anschauen mag, die ich schon ins Blog eingestellt habe, klickt einfach auf das Bild und kann sich dann durch die Gallerie klicken.

Im Kino …

mit einer Freundin „Small World gesehen. Sie kannte die Romanvorlage – ich nicht. Der Film ist sehr beeindruckend mit sehr ausdrucksstarken Bildern, auch wenn er mit der literarischen Vorlage sehr frei umgeht. Es hat uns beiden gefallen. An den Reaktionen des Publikums wurde deutlich, daß viele Zuschauer nicht mit Alltagserscheinungen dementiell veränderter Menschen vertraut sind.

Kurz vor Weihnachten …

bin ich über ein anderes Weblog auf einen Video-Podcast über Josef, den Stiefvater von Jesus gestossen: Sehr gut gemacht, und ich finde zwischen Josef und pflegenden Angehörigen gibt es einige Vergleichspunkte. Auch wir sind in diese Situation hineingeraten ohne es zu wollen und ohne gefragt zu werden:

Mit leuchtenden Herzen …

Regelmäßig kommt eine Gruppe Hortkinder ins Heim. Gestern ging es rund im adventlich geschmückten Atrium. Normalerweise ist dort am Samstagnachmittag Kuchen- und Waffelessen angesagt. Gestern saßen die Bewohner gespannt mit staunenden Augen da. Etwa zwanzig Hortkinder hatten ein halbstündiges Programm mit Gedichten und Liedern vorbereitet. Los ging es mit dem Weihnachtsbäckerei-Lied. Die Kinder waren mit Schürzen und Backmützen verkleidet und begleiteten das Lied mit entsprechenden Gesten. Auch einige Instrumentalstücke gab es. Zum großen Teil waren es traditionelle Weihnachtslieder, bei denen viele Bewohner engagiert mitsangen. Eine Frau sagte bei jeder Gesangspause: „Wundervoll“. Zum Schluß gab es einen Adventskalender-Rap, der bei den Senioren auch gut ankam. Von den Kindern kam eine große Begeisterung an ihrem Tun rüber. Eine Seniorin deutete am Ende des gemeinsamen Nachmittags auf die Runde der Kinder und meinte: „Mit leuchtendem Herzen“. Leider konnte Mama nicht dabei sein, denn ihr Gesundheitszustand hat sich sehr verschlechtert.