Dorf des Vergessens – selbstbestimmt leben mit Demenz

In der Reihe 37 Grad zeigte das ZDF vor zwei Wochen einen Beitrag über das erste deutsche Demenzdorf am Stadtrand von Hameln. Träger ist die Stiftung Tönebön. Drei der Bewohner ließen sich ein halbes Jahr von der Kamera begleiten:

Leider ist der ZDF-Beitrag nicht mehr zugänglich. Hier ist ein vierminütiges Video über Tönebön:

Die ZDF-Infoseite über Tönebön ist hier

Ham Se gut gemacht: Anschauen!

In der 37 Grad – Serie wurde gestern die Reportage „Rudi Assauer – ich will mich nicht vergessen“ von von Stephanie Schmidt gezeigt. Sie hat Rudi Assauer über ein Jahr lang begleitet. In jedem Moment wird respektvoll mit Rudi Assauer, seiner – damaligen Frau – Freunden, der Büroleiterin und der Tochter umgegangen. Es ist sehr beeindruckend, wie Stephanie Schmidt sich auf die Welt des Rudi Assauer eingelassen hat. Anschließend wurde bei Markus Lanz über das Thema Demenz diskutiert. Dabei wurde Frau Schmidt dann gefragt, ob Rudi Assauer den Film gesehen habe und wie er darauf reagiert habe. Ja, Herr Assauer hat den Film gesehen und dazu gemeint: Ham Se gut gemacht!

Screenshot: 37 Grad - Rudi Assauer

Dem ist nichts hinzuzufügen. Im Gegensatz zum Stern-Portrait über Rudi Assauer, in dem der Verfasser Alzheimer zur „Kernschmelze der Persönlichkeit“ erklärte, macht der Film von Frau Schmidt deutlich, daß auch der dementiell veränderte Mensch eine Persönlichkeit mit Potentialen ist. Ein kurzer 6minütiger Beitrag über dieses Jahr ist auch zu finden. Die Website zur 37 Grad – Sendung ist hier .

Stephanie Schmidt über ihr Jahr mit Rudi Assauer (Video 6 Minuten)
Ich will mich nicht vergessen (37 Grad Sendung – 30 Minuten)
Volle Kanne Frühstück mit Rudi Assauer (Video 45 Minuten)