Kinderdemenz: Wer rettet Klara?

NCL (Neuronale Ceroid-Lipofuszinose) heißt die Krankheit unter Medizinern. In der Umgangssprache ist von „Kinderdemenz“ die Rede. Die Wochenzeitung die Zeit hat hat dazu ein Dossier publiziert, das nun auch online zugänglich ist und zwar hier.

Computerspiel: Was hat Oma?

Screenshot: Was hat Oma?

Screenshot: Was hat Oma?


Ein Computerspiel hilft Kindern im Grundschulalter zu verstehen, was es bedeutet, wenn die Großmutter Alzheimer hat. Mit Lukas besuchen sie Oma Anni und erkunden ihr Wohnzimmer. Auch die Irritationen bei Lukas als Oma Anni ihn beschimpft, daß er ihr Geld geklaut hat, werden gezeigt. Auf Zusatzseiten gibt es Erklärungen und wichtig Fragen werden altersgerecht beantwortet. Auf Kinderbücher wird hingewiesen und sogar eine eMail ermöglicht Kindern Kontakt aufzunehmen, Kritik zu äußern und weitere Fragen zu stellen.

Entwickelt wurde das Spiel von der durch die DFG geförderten Emmy Noether-Nachwuchsgruppe „Architektur im demografischen Wandel“ der Technischen Universität Dresden. Unterstützt wird das Projekt durch die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Zum Spiel geht es hier.

Infos über Alzheimer für Kinder

In Comic-Form können sich Kinder im Grundschulalter auf Seite der Alzheimer-Forschungs-Initiative (AFI) über Alzheimer und welche Veränderungen diese Krankheit mit sich bringt – informieren.

Screenshot Comic http://www.afi-kids.de

Die beiden Comics „Oma wird vergesslich“ und „Oma läuft weg“ greifen alltägliche Situationen von Katja und Max und Oma Gisela auf. Die Comics „das Gehirn“ und „Reise ins Gehirn“ geben Einblicke, was in Oma Giselas Gehirn passiert. Auch praktische Hinweise und Tipps, was man miteinander tun kann, findet man auf diesem Internetangebot. Sogar eine kostenlose Telefonnummer, unter der Kinder Kontakt aufnehmen können, wenn sie persönlich mit jemandem sprechen möchten, ist angegeben. Eine Bücherliste gibt weiterführende Literaturhinweise für Kinder zwischen 5 und 10 Jahren.

http://www.afi-kids.de

Mit leuchtenden Herzen …

Regelmäßig kommt eine Gruppe Hortkinder ins Heim. Gestern ging es rund im adventlich geschmückten Atrium. Normalerweise ist dort am Samstagnachmittag Kuchen- und Waffelessen angesagt. Gestern saßen die Bewohner gespannt mit staunenden Augen da. Etwa zwanzig Hortkinder hatten ein halbstündiges Programm mit Gedichten und Liedern vorbereitet. Los ging es mit dem Weihnachtsbäckerei-Lied. Die Kinder waren mit Schürzen und Backmützen verkleidet und begleiteten das Lied mit entsprechenden Gesten. Auch einige Instrumentalstücke gab es. Zum großen Teil waren es traditionelle Weihnachtslieder, bei denen viele Bewohner engagiert mitsangen. Eine Frau sagte bei jeder Gesangspause: „Wundervoll“. Zum Schluß gab es einen Adventskalender-Rap, der bei den Senioren auch gut ankam. Von den Kindern kam eine große Begeisterung an ihrem Tun rüber. Eine Seniorin deutete am Ende des gemeinsamen Nachmittags auf die Runde der Kinder und meinte: „Mit leuchtendem Herzen“. Leider konnte Mama nicht dabei sein, denn ihr Gesundheitszustand hat sich sehr verschlechtert.