„Vergiß mein nicht“ gewinnt Kritikerpreis in Locarno

Gestern ging das Filmfestival in Locarno zuende. Der deutsche Dokumentarfilm „Vergiß mein nicht“ von David Sieveking hat den Kritikerpreis gewonnen.

Bild vom Dokumentarfilm "vergiß mein nicht" von David Sieveking. Es zeigt den Filmemacher mit seiner Mutter.

Vergiß mein nicht

In „Vergiss mein nicht“ erzählt David Sieveking von der häuslichen Pflege seiner Mutter, die wie Millionen anderer Menschen an Alzheimer-Demenz leidet. Davids Eltern waren in der Studentenbewegung der 60er Jahre aktiv und haben eine „offene Beziehung“ geführt, die nun durch die Krankheit in dramatischer Weise auf die Probe gestellt wird. Die Veränderung der Mutter zwingt die Familie, sich mit ihren Konflikten auseinanderzusetzen, und lehrt sie einen herzlichen Umgang, der zu neuem Zusammenhalt führt. Mit Humor und Offenheit zeichnet sich David Sievekings Familienchronik durch ungekünstelte Teilnahme und liebevolle Zuneigung aus, wobei stets die Menschen und nicht die Krankheit im Zentrum stehen.

Nachtrag: In den letzten paar Stunden, in denen dieser Eintrag im Blog steht, kamen schon einige Menschen mit Suchworten, die deutlich machten, daß sie wissen wollten, wann der Filmstart ist und in welchem Kino der Film läuft. Beides ist noch nicht zu beantworten, weil selbst bei der Agentur, die den Film produziert hat, noch nichts zu finden ist. Ich trage das hier nach sobald es bekannt ist. Versprochen!

Der Produzent hat sich gemeldet (siehe Kommentare): Der Film kommt Mitte Januar 2013 in die Kinos.

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